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Führerscheinentzug, was nun?

Wer kennt das nicht: Einmal zu schnell unterwegs und schon droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Führerscheinentzug. Der Lappen ist weg und das Auto verstaubt in der Garage.
Nicht nur die Raser müssen einen Führerscheinentzug befürchten. Das Gleiche gilt für Alkohol und Drogen am Steuer. Das kann folgenschwere und langwierige Konsequenzen haben. Das deutsche Straßenverkehrsrecht sagt: Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen. Die beiden schwersten Maßnahmen sind das Fahrverbot und der Führerscheinentzug. In ganz schweren Fällen droht sogar der Freiheitsentzug.
Der beste Rat ist daher, nicht unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu fahren. Drogen und Alkohol am Steuer sind gefährlich.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Führerscheinentzug und Fahrverbot, das Ergebnis ist erst mal das selbe, in beiden fällen darf man nicht mehr fahren. Doch es gibt Unterschiede zwischen einem Fahrverbot und einem Führerscheinentzug.
Das Fahrverbot
Beim Fahrverbot handelt es sich um einen zeitlich begrenzten Führerscheinentzug. Das Fahrverbot ist auf einen Zeitraum von einem bis drei Monate beschränkt. Beim Fahrverbot muss man zwar auch den Führerschein abgeben, doch die Trennung ist nicht für immer. 
Darüber hinaus hat man zwei Wochen Zeit, um Einspruch zu erheben und vier Monate, um den Führerschein abzugeben. Diese Frist entfällt jedoch, wenn man innerhalb der letzten zwei Jahre bereits schon einmal den Führerschein verloren hat. Wiederholungstäter müssen ihren Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft bei der Bußgeldentscheidung abgeben.
Die Vier-Monats-Frist bei Ersttätern ermöglicht es, das Fahrverbot beispielsweise in den Urlaub zu verlegen oder in der Firma eine Vereinbarung zu treffen, dass man in der Zeit im Homeoffice arbeitet oder ähnliches.
Übrigens: In der Zeit des Fahrverbots darf man gar kein motorisiertes Fahrzeug führen. Auch Mofa fahren ist untersagt. Setzt man sich darüber hinweg und du kontrolliert, kann man mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstraffe rechnen. Was viele ebenfalls nicht wissen: Bei einigen Straftaten kann es auch zu einem vorübergehenden Fahrerlaubnisentzug kommen.

Führerscheinentzug einfach erklärt:

Der Führerscheinentzug ist die die Aberkennung der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Anders ausgedrückt: Der Lappen ist weg und die Fahrberechtigung muss nach einer Sperrfrist neu beantragt werden. Der Führerscheinentzug ist daher schwerwiegender als ein Fahrverbot.
Der Führerscheinentzug kann unterschiedliche Gründe haben. Beispiele sind Alkohol am Steuer, Unfallflucht oder Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister. Wer entscheidet über den Führerscheinentzug? Der Führerscheinentzug wird durch das Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Nach dem Urteil ist der Fahrausweis ungültig und es wird eine Sperrfrist verhängt. Diese Sperrfrist bei einem Führerscheinentzug beträgt mindestens 6 Monate. In diesem Zeitraum darf keine neue Fahrberechtigung beantragt werden. Erst nach 3 Monaten darf ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. 
Ganz einfach ist das nach einem Führerscheinentzug jedoch nicht, denn die zuständige Fahrerlaubnisbehörde stellt in der Regel Bedingungen auf. Diese müssen erfüllt werden, damit die Fahrberechtigung nach einem Führerscheinentzug wiedererlangt werden kann. 
Im Zusammenhang mit dem Führerscheinentzug hat sicher jeder schon von der MPU gehört. Die MPU ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung, in der im Falle eines Führerscheinentzugs die Fahreignung überprüft wird. Ein Gutachter erstellt dabei eine Prognose darüber, ob sich das Fehlverhalten, dass zum Führerscheinentzug geführt hat, in der Zukunft wiederholen wird oder ob der Betroffene sich künftig an die Regeln halten wird.

Wichtig zu wissen: Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet

Zunächst einmal gibt es den Führerscheinentzug per Gericht. Nach einem Verkehrsdelikt wird eine Sperrfrist verhängt und nach Ablauf kann dann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.  Darüber hinaus gibt es den Führerscheinentzug auf Anordnung der Führerscheinstelle. Nach einem Verkehrsdelikt oder dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg prüft die Führerscheinstelle die Bedingungen, die für die Neuerteilung wichtig sind.

Führerscheinentzug zusammengefasst:

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss mit Bußgeldern oder mit einem Führerscheinentzug rechnen.
Wichtig zu wissen: Die Beamten können den Führerschein bereits vorläufig einbehalten. Das ist beispielsweise der Fall, wenn jemand erheblich alkoholisiert am Steuer angetroffen wird.
Und so kommt es zum vorläufigen Führerscheinverlust:
Gefährdung des Straßenverkehrs
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort insbesondere mit Tötung oder schwerer Verletzungen von Menschen
Vollrausch
Trunkenheit am Steuer
Wie bereits erwähnt sind Drogen und Alkohol am Steuer nicht nur dumm, gefährlich, sondern auch unverantwortlich.
Eigentlich ist es klar: Wer alkoholisiert fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund gibt es sehr empfindliche Strafen für dieses Vergehen. Hier droht sogar der Führerscheinentzug.
Die Promillegrenze liegt bei einem Wert von 0,5. Doch bereits ab einem Wert von 0,3 Promille kannst du andere Verkehrsteilnehmer gefährden und zur Rechenschaft gezogen werden.
Die absolute Fahruntüchtigkeit gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille festgesetzt. Bei diesem Wert drückt keiner ein Auge zu. Es droht der sofortige Führerscheinentzug. Und bei Wiederholungstätern droht eine höhere Strafe. Selbst bei geringen Mengen im Blut.

Führerscheinentzug bei Fahren unter Cannabiseinfluss?

Über dieses Thema zerbrechen sich die Behörden die Köpfe. Fakt ist: Cannabis ist eine Droge und unter Drogeneinfluss setzt man sich nicht an Steuer. Wird man mit Drogen im Blut hinter dem Steuer erwischt droht außerdem Führerscheinentzug. Doch das Thema Cannabis ist kompliziert. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet werden kann. Einfach ausgedrückt: Nach wie vielen Zügen von einem Marihuana-Joint ist man nicht mehr fahrtüchtig? Wie viel THC muss im Körper nachgewiesen werden?
Um sicher zu gehen, dass nach dem Konsum von Cannabis kein Führerscheinentzug droht, sollte man sich daher niemals berauscht ans Steuer setzen.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Wer ein rasanter Fahrer ist und gern mal die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreitet, sollte folgendes wissen: Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung werden in der Regel Fahrverbote ausgesprochen. Wiederholungstäter werden hierbei härter bestrafft als Ersttäter. Grundsätzlich gilt: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h beschreitet, muss den Führerschein für einen Monat abgeben. Das Fahrverbot kann aber auch bis zu 3 Monate dauern.
Ganz besonders Teilnehmer von illegalen Autorennen müssen mit hohem Bußgeld rechnen. Das Bußgeld bei diesem Delikt liegt bei 400 Euro. Auch hier droht ein Führerscheinentzug.
Ja, der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ist ärgerlich. Fahrer, die auf das Auto angewiesen sind, trifft es am härtesten.
Doch was tun, wenn es zu einem Führerscheinentzug gekommen ist?
In einigen, wenigen Fällen drücken die Behörden ein Auge zu und man hat trotz Fehlverhaltens eine Chance, mit einem blauen Auge davon zu kommen.
Glück haben kann man in folgenden Fällen:
Existenzgefährdung: darunter fallen beispielsweise selbständige Kraftfahrer, die die Fahrerlaubnis brauchen, um ihr Unternehmen weiterführen zu können.
Augenblicksversagen: Der Fahrer ist ansonsten ein vorbildlicher Fahrer, der schon lange fährt und sich noch nie etwas zu Schulden kommen lassen hat.
Arbeitsgefährdung: Man ist beruflich auf den Führerschein angewiesen und könnt durch den Verlust die Stelle verlieren.
Notstandssituation: Im schlimmsten Falle wurde man von jemandem bedroht/genötigt, weshalb es zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung kam.
Umstand: Man wurde aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen. Es trat womöglich eine gesundheitliche Notfallsituation ein.
Diese Fälle wurden jedoch ganz individuell bewertet. Aus diesem Grund sollte man hier einen Anwalt zu Rate ziehen. Die Chancen sinken jedoch erheblich, wenn man bereits in der Vergangenheit aufgefallen ist.

Rotlichtverstoß

Auch über eine rote Ampel zu fahren stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Auch hier kann es zum Fahrverbot kommen. Der Führerschein kann bis zu einem Monat entzogen werden.
Denn: Wer über eine rote Ampel fährt, stellt eine Gefährdung da. Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende „dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet“. In manchen Fällen wird sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren verhängt. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an.
Doch auch hier gibt es einen kleinen Lichtblick. In wenigen Fällen kann man glimpflich davonkommen. Dazu können Irritationen oder eine Ablenkung durch nachvollziehbare Gründe zählen. Welche Gründe das sind, muss das Gericht im Einzelnen entscheiden.
Verlassen sollte man sich jedoch nicht darauf. Der Fahrzeugführer muss grundsätzlich die Geschwindigkeit der umliegenden Umgebung anpassen. So bleibt immer Zeit zum Bremsen.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Gerade in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis schnell entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn der Fahranfänger grobe Verstöße begangen hat:
Unfallflucht
Nötigung anderer Fahrer
Alkohol am Steuer
Handy am Steuer
Parkverstöße
Auch hier wird nach dem Führerscheinentzug eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monaten bist 5 Jahre andauern. In einigen Fällen muss eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden. Ob man auch an einer psychologischen Untersuchung teilnehmen muss, ist vom Einzelfall abhängig. Übrigens: Wenn die Fahrberechtigung nach dem Führerscheinentzug wieder erteilt wird, beginnt die Probezeit von neuem. Im Übrigen kann es neben dem Führerscheinentzug auch zu einer Freiheitsstraffe kommen.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Das Thema wird heiß diskutiert. Gauner und Schurken sollen ja möglichst früh geschnappt werden und so denkt die Regierung über eine Alternative zur Freiheits-und Geldstrafe nach. So könnten Menschen, die eine Straftat begehen, auch mit einem Führerscheinentzug bestraft werden. Das Gesetz steckt jedoch noch in Kinderschuhen.

Das Punktsystem

Über 8 Punkte: Führerscheinentzug
Ja, richtig gelesen. Bei 8 oder mehr Punkten gilt der Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen. Tatsächlich kommt es dann zum Führerscheinentzug.
Doch bevor man den Führerschein wegen zu vieler Punkte abgeben muss, muss die zuständige Behörde den Fahrer verwarnen. Bei 5 Punkten gib es eine Ermahnung und bei 7 Punkten eine Verwahrung. Erst wenn nach der Verwarnung ein neuer Punkt dazukommt, kommt es zu einem Führerscheinentzug.
Tatsächlich hat sich das System gut bewährt. Viele Fahrer zeigen sich einsichtig und ändern ihr Verhalten.
Ebenfalls gut zu wissen: wird die 6-Punktegrenze überschritten, ohne dass man eine Ermahnung erhalten hat, kann man sich glücklich schätzen, denn dann wird der Punktestand auf 5 reduziert. Ebenso verhält es sich bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhält man keine Verwarnung, wird der Punktestand auf 7 Punkte reduziert.
Nach Erreichen der 8 Punkte folgen der Führerscheinentzug und eine Sperrfrist. In dieser Zeit ist das Beantragen einer neue Fahrberechtigung nicht möglich. Wer in diesem Zeitraum dennoch fährt, riskiert eine Freiheitsstraffe.
Immerhin dürfen fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedient werden. Dazu gehören motorisierte Krankenfahrstühle mit Elektroantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h, sowie selbstfahrende Stapler und Arbeitsmaschinen von höchstens 6 km/h.
Darüber hinaus gibt es Fahrzeuge, welche mit einer Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Oft geht diese Prüfbescheinigung mit einer Ausbildungsbescheinigung einher.
Damit kann man Mofas bis zu 25 km/h und Segway Personal Transporter bis 10 km/ führen.
Nach einem Führerscheinentzug beginnt die Sperrfrist und an kann in diesem Zeitraum keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt übrigens vom individuellen Fall ab. Doch in der Regel dauert sie etwa 9 bis 11 Monate.
Nach Ablauf der Sperrfrist musst der Führerschein neu beantragt werden. Außerdem fallen möglicherweise Maßnahmen an, an denen der Betroffene teilnehmen muss. Dazu musst das Amt eine Prüfung durchführen. Bei dieser Prüfung wird geprüft, ob der Betroffene die erforderlichen Voraussetzungen mitbringt.
Die Sperrfrist wird danach definiert, ob der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen wurde. Einfach erklärt: Betrug die vom Richter angeordnete Sperrfrist 12 Monate und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil 6, bleibt eine Sperrfrist von 6 Monaten übrig.

Sperrfristen und ihre Folgen

Die isolierte Sperrfrist
Von einer isolierten Sperrfrist spricht man, wenn die Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann. Selbst wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm eine Sperrfrist verhängt werden.
Und dann gibt es noch die lebenslange Sperrfrist. Diese Sperrfrist ist jedoch sehr selten und wird nur bei sehr harten Fällen verhängt.
Sehr harte Fälle sind:
regelmäßige Trunkenheit am Steuer
das Auto wird als Waffe für Straftaten genutzt
sehr aggressive Fahrer
notorische Drängler oder Raser
Die lebenslange Sperrfrist wird immer dann verhängt, wenn von dem Fahrer Gefahr ausgeht.
Sperrfristen können grundsätzlich verkürzt werden. Sinnvoll ist es dann, wenn man beruflich auf den Führerschein angewiesen ist und eine Kündigung droht. Man sollte in diesen Fällen einen Anwalt hinzuzuziehen, denn nicht alle Gerichte sind nachsichtig. Ein Anwalt gibt Auskunft darüber, bei welchem Gericht die Erfolgschancen am höchsten sind.
In der Regel kann die Sperrfrist um bis 3 Monate verkürzt werden. Die Verkürzung der Sperrfrist hängt jedoch davon ab, welche Maßnahmen man ergriffen hast, um sein Verhalten im Straßenverkehr zu verändern. Einfach ausgedrückt: Man muss beweisen, dass man alles dran gesetzt hast, ein besserer und einsichtsvollerer Fahrer zu werden.
Über das Vorhaben einer Sperrverkürzung sollte man frühzeitig mir seinem Anwalt sprechen. Die Prüfung kann manchmal etwas dauern. Außerdem kann es geschehen, das die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung anordnet.

Nach der Sperrfrist

Ist die Sperrfrist abgelaufen, bedeutet es nicht, dass man gleich wieder loslegen kann.  Erst muss man einen Antrag auf Wiederherstellung der Fahrberechtigung stellen. Den erforderlichen Antrag bekommt man bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Die Fahrerlaubnisbehörde prüft dann, ob man an Maßnahmen teilnehmen muss, um den Führerschein wiederzubekommen. Dabei geht es vor allem um die
medizinisch-psychologisch Untersuchung: MPU. Meistens fällt diese an, wenn der Betroffene durch Trunkenheit am Steuer eine Fahrerlaubnis verloren hat. Die Höchstanzahl an Punkten in Flensburg ist auch ein möglicher Grund.
Ob eine Untersuchung notwendig wird, hängt allerdings vom individuellen Fall ab. Auch hier ist es ratsam, einen Anwalt zu kontaktieren.
Die MPU ist übrigens mit hohen Kosten verbunden und die sind vom Bundesland abhängig.
Wenn man die Kosten nicht tragen kann, kann man auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Mithilfe von Tilgungsfristen kann man diese gut erreichen. Die Tilgungsfristen wiederum hängen von der jeweiligen Straftat ab.
Wissenswert ist, dass die MPU nicht verjähren kann. Allerdings verjährt das Vergehen, also der Grund, weswegen die MPU angeordnet wurde. Bis man den Führerschein bei Umgehung einer MPU jedoch wiedererlangt, dauert es 15 Jahre.
Der Führerschein kann einem Fahrer auch aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung entzogen werden. Denn die Behörde geht in diesem Fall davon aus, dass man nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.
Im Falle einer Krankheit, Behinderung oder sogar aus Altersgründen sollte man vielleicht darüber nachdenken, den Führerschein freiwillig abzugeben. Denn schließlich trägt man als Fahrer eine große Verantwortung.